Basar der Kompetenzen – Workshops

Physische Gesundheit

Bitte melde dich vorab für einen der drei Workshops zu physischer Gesundheit über das Anmeldeformular an.

© Nora Blum

Maxine Troglauer

Maxine Troglauer verbindet ihre internationale Konzerttätigkeit als Bassposaunistin mit ihrer Arbeit als Musikphysiologin. Als Solistin und Ensemblemusikerin in klassischer und improvisierter Musik, kennt sie die körperlichen und mentalen Anforderungen des Musiker*innenberufs aus eigener Erfahrung. Eine spielbedingte Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündung der Schulter in den Jahren 2015/2016 führten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen von Körper, Instrument und musikalischer Leistungsfähigkeit.

Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Wunsch, dieses Wissen an andere Musiker*innen weiterzugeben. 2024 absolvierte sie den Zertifikatskurs „Musikphysiologie im künstlerischen Alltag“ der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seitdem begleitet sie Arbeitsphasen des Landesjazzorchesters Hessen als Musikphysiologin und war mit Workshops und Coachings unter anderem beim Alcobaça Low Brass Festival, dem Bundesjazzorchester sowie an der Royal Academy of Music London zu Gast.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht ein praxisnaher Ansatz: Ausgehend von anatomischen Grundlagen vermittelt sie die Funktionsweise des Bewegungs- und Atemapparates und beleuchtet typische instrumentenspezifische Belastungen sowie die besonderen körperlichen und mentalen Anforderungen des Musikerberufs. Praktische Übungen zu Atmung, Haltung, Stabilität, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung bilden dabei den Kern ihrer Workshops.

Workshop 1: Musikergesundheit im Berufsalltag – praktische Impulse aus der Sicht einer freischaffenden Musikerin

Als freischaffende Bassposaunistin kenne ich die Herausforderungen von Musiker*innen aus eigener Erfahrung: lange Reisen, unregelmäßige Arbeitszeiten, intensive Arbeitsphasen, finanzielle Unsicherheiten und die körperlichen Anforderungen, die jedes Instrument mit sich bringt. Eine spielbedingte Verletzung hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit Musikphysiologie zu beschäftigen und Wege zu finden, gesund und ohne Einschränkungen musizieren zu können.

In diesem Workshop möchte ich euch einfache und alltagstaugliche Werkzeuge an die Hand geben, mit denen ihr euer Wohlbefinden am Instrument verbessern könnt – ohne großen Zeitaufwand oder besondere Vorkenntnisse. Gemeinsam schauen wir auf anatomische Grundlagen, typische instrumentenspezifische Belastungen und probieren praktische Übungen aus: kurze Warm-ups und Cool-downs, Übungen für zwischendurch sowie Atem- und Achtsamkeitsübungen für mehr Fokus, Entspannung und Körperbewusstsein. Besonderen Fokus lege ich auf die Besonderheiten von Blasinstrumenten und ihren Anforderungen an unseren Körper. Ich freue mich auf einen praxisnahen Workshop mit euch – zum Ausprobieren, Austauschen und gemeinsamen Entwickeln von Strategien für einen gesunden und nachhaltigen Musiker*innen-Alltag.

Uhrzeit und Raum: 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr – Workshopraum HfMT

© Christoph Mangler

Verena Richter

Verena Richter studierte Tanz und Tanzpädagogik in Den Haag (Niederlande) und war anschließend sowohl künstlerisch als auch pädagogisch in Den Haag, Essen und Berlin tätig. Im Anschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin und spezialisierte sich auf den Bereich Musiker*innengesundheit. Nach therapeutischer Tätigkeit in Leipzig führte sie von 2010 bis 2025 eine eigene Praxis für Physiotherapie und Musiker*innengesundheit in Berlin. Seit 2012 ist sie Mitarbeiterin am Kurt-Singer-Institut für Musikphysiologie und Musikerinnengesundheit in Berlin und lehrt im Bereich Angewandte Musikphysiologie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Darüber hinaus ist sie Dozentin am Career College der Universität der Künste Berlin.

Seit 2016 ist Verena Richter als Künstlerische Lehrkraft für Angewandte Musikphysiologie an der Universität der Künste Berlin tätig. Seit 2019 verantwortet sie dort den Bereich Musikphysiologie und Musiker*innengesundheit in der Lehre. Als Referentin und Kursleiterin ist sie regelmäßig bei Fachtagungen, Workshops und Weiterbildungsformaten im In- und Ausland gefragt.

Workshop 2: Physische Gesundheit für Jazzmusiker*innen

Musikalische Performance fordert den Körper – ob im Proberaum, im Studio oder auf der Bühne. Wiederkehrende Bewegungen, lange Übephasen und intensive Auftritte können zu Einschränkungen der Spielfähigkeit und zu Überlastungen führen.

In diesem einstündigen Workshop erhalten Teilnehmende einen kompakten Einblick in die wichtigsten Grundlagen des gesunden Musizierens. Im Mittelpunkt stehen ergonomische Spielhaltungen, effektive Warm-up-Übungen sowie einfache Strategien zur Vorbeugung von Beschwerden. Die praxisnahen Inhalte lassen sich direkt in den musikalischen Alltag integrieren.

Uhrzeit und Raum: 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr – Workshopraum HfMT

© Name Fotomensch

Heidi Brandi, tbc

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Workshop 3: Beschreibung

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Uhrzeit und Raum: 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr – Workshopraum HfMT

Mentale Gesundheit

Bitte melde dich vorab für einen der drei Workshops zu mentaler Gesundheit über das Anmeldeformular an.

© Name Fotomensch

Heidi Brandi, tbc

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Workshop 1: Beschreibung

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Uhrzeit und Raum: 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr – Workshopraum HfMT

© Name Fotomensch

Dr. med. Isabel Fernholz, tbc

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Workshop 2: Beschreibung

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Uhrzeit und Raum: 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr – Workshopraum HfMT

© Name Fotomensch

Name, tbc

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Workshop 3: Beschreibung

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Uhrzeit und Raum: 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr – Workshopraum HfMT