House of Jazz
Zentrum für Jazz und
Improvisierte Musik (AT)
Seit 2016 wird in Berlin an der Entstehung einer einzigartigen Ankerinstitution mit internationaler Strahlkraft gearbeitet, die optimale Bedingungen für Produktion, Präsentation, Forschung, Vernetzung, Diskurs und Vermittlung bietet.
Mit dieser neuartigen und klar profilierten Institution werden Jazz, Improvisierte Musik und ihre Schnittmengen mit anderen Formen aktueller kreativer Musik erstmals gebündelt an einem prominenten Ort in Berlin verortet.
Die nachhaltig finanzierte Institution soll eigenständige Impulse setzen und nachhaltig gestaltend wirken, umfangreiche Bildungs- und Vermittlungsarbeit leisten sowie Anknüpfungspunkt für interdisziplinäre und genreübergreifende Kooperationen sein. Damit ist sie ein völlig neuartiger Katalysator für diskursive Prozesse und künstlerische Innovation von Musikformen, die in permanenter Transformation und Entwicklung begriffen sind. Durch sie wird eine Fehlstelle in der Spielstättenlandschaft bundesweit und in Berlin geschlossen. Als innovative Kulturinstitution des 21. Jahrhunderts kann sie sich der praktischen und theoretischen Erforschung sowie der Weiterentwicklung transdisziplinärer und transkultureller Perspektiven für diese Musikformen widmen. Sowohl Bedarfe als auch Zielsetzungen dieser Institution wurden durch partizipative Verfahren in Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteur*innen der Szene formuliert und kontinuierlich in den laufenden Prozess einbezogen und dokumentiert. Mehr Informationen findest du hier
Das Projekt wird seit 2016 von der Initiator*innengruppe – bestehend aus der Deutschen Jazzunion, der IG Jazz Berlin und Till Brönner – verfolgt und von einem professionalisierten Projektteam, das formal bei der Deutschen Jazzunion verortet ist, operativ durchgeführt.
Vom Vorstand der Deutschen Jazzunion – als Teil der Initiator*innengruppe – wurde Nikolaus Neuser als Projektverantwortlicher kooptiert. Er vertritt damit die Deutsche Jazzunion in der Steuerungsgruppe und arbeitet auch operativ als Teil des Projektteams. Im Austausch mit Vorstand und Geschäftsstelle der Deutschen Jazzunion informiert Nikolaus über aktuelle Projektentwicklungen und spricht das weitere Vorgehen ab.