Auf den nachfolgenden Karten siehst du eine Reihe von Aussagen, die jeweils ein mögliches Privileg beschreiben. Gehe sie durch und klicke diejenigen an, die auf dich zutreffen. Der Privilegien-Check lädt dazu ein, sich mit den eigenen Voraussetzungen und Zugängen zur Musik – insbesondere zum Jazz – auseinanderzusetzen. Hier geht es nicht ums Punkte sammeln oder um Vergleiche mit anderen. Vielmehr sollen die Karten dazu anregen, über unterschiedliche Startbedingungen, Chancen sowie Barrieren zu reflektieren und ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
Der Priviklegien-Check ist im Rahmen der Arbeitsgruppe „Klassismus im Jazz: Eine Exploration der deutschen Szene“ erarbeitet worden.
Ich kann es mir leisten, künstlerische Risiken einzugehen.
Ich kann es mir leisten, künstlerische Risiken einzugehen.
Ich komme aus einem Akademiker*innen-haushalt.
Ich komme aus einem Akademiker*innen-haushalt.
Ich hatte als Kind Zugang zu Musikunterricht.
Ich hatte als Kind Zugang zu Musikunterricht.
Meine Eltern/Bezugspersonen haben mich in meiner Musikkarriere unterstützt.
Meine Eltern/Bezugspersonen haben mich in meiner Musikkarriere unterstützt.
Ich kenne unausgesprochene Regeln im Musikbetrieb (z. B. Ich muss gut vernetzt sein).
Ich kenne unausgesprochene Regeln im Musikbetrieb (z. B. Ich muss gut vernetzt sein).
Ich habe finanzielle Rücklagen oder Unterstützung im Hintergrund.
Ich habe finanzielle Rücklagen oder Unterstützung im Hintergrund.
Bei kulturellen Veranstaltungen habe ich mich immer wohl und willkommen gefühlt.
Bei kulturellen Veranstaltungen habe ich mich immer wohl und willkommen gefühlt.
Ich konnte/kann mich ganz auf mein Studium konzentrieren, ohne arbeiten zu müssen, um Geld zu verdienen.
Ich konnte/kann mich ganz auf mein Studium konzentrieren, ohne arbeiten zu müssen, um Geld zu verdienen.
Für mich war es völlig normal zu studieren.
Für mich war es völlig normal zu studieren.
Musikunterricht war für meine Familie finanziell gut machbar.
Musikunterricht war für meine Familie finanziell gut machbar.
Ich konnte mich auf Aufnahmeprüfungen konzentrieren, ohne existenzielle Sorgen haben zu müssen.
Ich konnte mich auf Aufnahmeprüfungen konzentrieren, ohne existenzielle Sorgen haben zu müssen.
Meine Eltern sind selbst Musiker*innen.
Meine Eltern sind selbst Musiker*innen.
Ich wusste schon früh, wie man sich im Musikfeld „richtig“ bewegt.
Ich wusste schon früh, wie man sich im Musikfeld „richtig“ bewegt.
In meinem Umfeld gab es schon immer Menschen, die im Kulturbereich arbeiten.
In meinem Umfeld gab es schon immer Menschen, die im Kulturbereich arbeiten.
Ich habe wenig Hemmungen, andere Musiker*innen oder Booking-Personen anzusprechen.
Ich habe wenig Hemmungen, andere Musiker*innen oder Booking-Personen anzusprechen.
Ich konnte mehrere Instrumente ausprobieren.
Ich konnte mehrere Instrumente ausprobieren.
Ich fühle mich bei Branchen-Events selbstverständlich zugehörig.
Ich fühle mich bei Branchen-Events selbstverständlich zugehörig.
Ich habe ein Netzwerk, das mir Türen öffnet.
Ich habe ein Netzwerk, das mir Türen öffnet.
In meiner Umgebung galt Musikmachen als etwas „Normales“.
In meiner Umgebung galt Musikmachen als etwas „Normales“.
Ich habe früh Vorbilder im Jazz gesehen, mit denen ich mich identifizieren konnte.
Ich habe früh Vorbilder im Jazz gesehen, mit denen ich mich identifizieren konnte.
Ich konnte/kann unbezahlte Praktika oder Projekte machen, um Erfahrungen zu sammeln.
Ich konnte/kann unbezahlte Praktika oder Projekte machen, um Erfahrungen zu sammeln.
Ich habe das Gefühl, dass meine Perspektive im Jazz ernst genommen wird.
Ich habe das Gefühl, dass meine Perspektive im Jazz ernst genommen wird.
Ich habe das Gefühl, dass meine Perspektive im Jazz ernst genommen wird.
Ich habe das Gefühl, dass meine Perspektive im Jazz ernst genommen wird.
Schon früh kam ich durch Freund*innen oder Familie mit Jazzmusik in Berührung.
Schon früh kam ich durch Freund*innen oder Familie mit Jazzmusik in Berührung.