Klassismus im Jazz

Soziale Herkunft prägt den Zugang zu kulturellen Praktiken – auch im Jazz. Doch zur sozialen Ungleichheit in der deutschen Jazzszene gibt es bislang kaum empirische Erkenntnisse. Gemeinsam wurde auf dem Panel diskutiert, wie sich Klassismus im Jazz zeigt und wo Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder ökonomischer Lage besonders sichtbar wird. Außerdem wurden erste Strategien angedacht, wie ihr entgegengewirkt werden kann.

Mit: Francis Seeck (Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung, TH Nürnberg, Antidiskriminierungstrainer*in, Autor*in), Philipp Gropper (Komponist und Saxophonist) und Frauke Boggasch (Künstlerin, bbk berlin)


Moderation: Linda Davis (IG Jazz Berlin und Deutsche Jazzunion)

Eine Veranstaltung von der IG Jazz Berlin in Kooperation mit der Deutschen Jazzunion im Rahmen des Projekts Klassismus im Jazz: Eine Exploration der deutschen Szene

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Initiative Musik und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.