Jazz – Aus Politik und Zeitgeschichte ist eine Einführung in die Geschichte des Jazz und seine Rolle in gesellschaftlichen Debatten rund um Demokratie, Diversität sowie kulturellen Wandel.
Wie kaum eine andere populäre Musik kann der Jazz nunmehr auf eine über einhundertjährige Kontinuität zurückblicken. In seiner Entstehung und Weiterentwicklung, seiner musikalischen Praxis und Rezeption ist er eng in die US-amerikanische Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts eingebunden, hat aber auch in der deutschen Geschichte unterschiedliche Anklänge gefunden.
Über Jazz zu sprechen, heißt über Kunst zu sprechen. Gleichwohl gibt es politische Auseinandersetzungen im und um den Jazz, die über den musikalischen Ursprung hinausgehen: etwa hinsichtlich Rassismus, der Rolle von Frauen oder der Zukunft der Szene. In all diesen Debatten ist Offenheit gefragt, der Mut für Neues und eine freie Auseinandersetzung mit Ideen – gewissermaßen Kernkompetenzen im Jazz wie in der Demokratie.
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