+++ Nicht ganz Standard erhält Coaching-Workshop zur musikalischen Weiterentwicklung
+++ Preis stärkt nachhaltige Förderung junger Musiker*innen aus Jazz und Improvisierter Musik
Berlin, 18.05.2026 | Am Wochenende kamen in Halle (Saale) wieder zahlreiche Nachwuchsmusiker*innen aus ganz Deutschland zusammen, um im Rahmen der 21. Bundesbegegnung Jugend jazzt an Konzerten, Sessions sowie Workshops teilzunehmen und ihr musikalisches Können zu präsentieren. Im Zuge der Wertungsspiele wurde am Samstagabend auch der Förderpreis der Deutschen Jazzunion an die Combo Nicht ganz Standard verliehen.
Gegründet als schulische Musik-AG entwickelte sich das siebenköpfige Ensemble zu einer vielseitigen Jazzband mit eigenem Profil und interpretiert bekannte Jazzstandards auf frische und kreative Weise. Prägend für ihren Sound ist dabei das kollektive Zusammenspiel. So wechseln die Musiker*innen zwischen Gesang, Klavier, Bass und Gitarre und schaffen einen lebendigen Austausch. Gesungene Themen, improvisierte Soli und ein spielerischer Umgang mit den Traditionen des Jazz verleihen der Band ihren besonderen Charakter.
Die Auszeichnung umfasst einen individuell gestaltbaren Coaching-Workshop im Wert von bis zu 600,00 Euro und soll die künstlerische Weiterentwicklung des Ensembles nachhaltig unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Stärkung der eigenen musikalischen Fähigkeiten, kreative Impulse und die Möglichkeit, neue Perspektiven zu erproben.
„Für uns ist die Förderung junger Musiker*innen ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Gerade als Interessenvertretung für Jazz und Improvisierte Musik möchten wir ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig es ist, neue Generationen von Musiker*innen zu stärken und ihnen Räume zur künstlerischen Entwicklung zu eröffnen. Junge Ensembles sollen ermutigt werden, ihren eigenen musikalischen Weg zu gehen, neue Ideen auszuprobieren und ihre künstlerische Sprache zu finden. Damit das überhaupt erst gelingen kann, braucht es eine nachhaltige Förderung und entsprechende Sichtbarkeit für den musikalischen Nachwuchs“, erklärt Camille Buscot (Geschäftsführerin von der Deutschen Jazzunion).
Mit dem Förderpreis zeichnet die Deutsche Jazzunion seit 2010 jährlich besonders herausragende Nachwuchskünstler*innen aus Jazz und Improvisierter Musik aus. Im Mittelpunkt stehen dabei musikalische Qualität, kollektives Zusammenspiel, kreative Eigenständigkeit und das Engagement junger Musiker*innen für die Szene. Ausgezeichnet werden ausschließlich Teilnehmer*innen der Bundesbegegnung Jugend jazzt. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.
Über die Deutsche Jazzunion
Die Deutsche Jazzunion tritt seit 1973 als Berufs- und Interessenvertretung auf Bundesebene für die Belange der professionellen Jazzszene in Deutschland ein. Zu den zentralen Zielen der Deutschen Jazzunion gehören eine verbesserte Präsenz und Wahrnehmung des Jazz in Deutschland sowie eine funktionsfähige Infrastruktur, in der Musiker*innen leben, arbeiten und kreativ sein können.
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Weitere Informationen: www.deutsche-jazzunion.de