Jazz Now! 2026 – Konferenzprogramm von der Deutschen Jazzunion veröffentlicht 

+++ Am 1. und 2.10.2026 trifft sich die bundesweite Jazzszene in Hamburg zum 29. Jazzforum
+++ Komplettes Programm online und Anmeldungen ab sofort möglich
+++ Highlight der Konferenz: politisches Panel mit Vertreter*innen aus der Kulturpolitik

Berlin, 18.08.2026 | Am 1. und 2. Oktober 2026 lädt die Deutsche Jazzunion zur 29. Ausgabe der Jazz Now! nach Hamburg ein – mit Panels, Workshops, einem Live-Podcast und jeder Menge Vernetzungsmöglichkeiten. Zwei Tage lang wird die Hansestadt zum Treffpunkt für Musiker*innen, Studierende, Veranstalter*innen, Kulturpolitik und Akteur*innen der Kreativwirtschaft. Die biennal stattfindende Fachkonferenz wird in diesem Jahr in Kooperation mit dem Jazzbüro Hamburg sowie der JazzHall Hamburg veranstaltet.

Die Ausrichtung der Jazz Now! unterstreicht die Bedeutung des Standorts für Jazz und Improvisierte Musik und rückt die bundesweite Szene zwei Tage lang in den Fokus. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg freut sich, Gastgeber der Jazz Now! 2026 zu sein. Die Konferenz bringt die vielfältige Jazzszene zusammen, die hier immer wieder ihre Innovationskraft unter Beweis stellt. Jazz Now! schafft einen Raum für künstlerischen Austausch, kulturpolitische Debatten und neue Impulse. Gerade in einer sich wandelnden Kulturlandschaft ist es wichtig, gemeinsam über die Zukunft von Jazz und Improvisierter Musik nicht nur nachzudenken, sondern die Rahmenbedingungen für künstlerisches Schaffen weiterzuentwickeln. Dazu braucht es den Dialog und die Offenheit, voneinander zu lernen. Die Konferenz ist ein wichtiges Forum, um gemeinsam neue Perspektiven für die Szene zu entwickeln.“

Programmpunkte
Eröffnet wird die Jazz Now! 2026 am 1. Oktober 2026 um 13:00 Uhr mit der Begrüßung durch Michael Griener (Vorsitzender Deutsche Jazzunion) sowie Camille Buscot (Geschäftsführerin Deutsche Jazzunion) und einer Vorstellung der Hamburger Jazzszene durch Réka Csorba (Jazzbüro Hamburg e. V.). 

Das Auftaktpanel „The Art of Listening: Wie wir Resonanzräume für neues Publikum schaffen“ widmet sich der Frage, wie neue Zielgruppen für Jazz und Improvisierte Musik gewonnen sowie nachhaltige Zugänge für ein vielfältiges Auditorium geschaffen werden können. Eine gestärkte Szene muss auch den Umgang mit den eigenen körperlichen und geistigen Ressourcen in den Blick nehmen. Deshalb bietet der Basar der Kompetenzen an beiden Konferenztagen Workshops zur physischen und mentalen Gesundheit an, die Impulse für einen langfristig gesunden Berufsalltag vermitteln.

In dem Panel „Wie sichern wir Jazz und Improvisierte Musik? – Zwischen Prekarität, Struktur, Politik und Perspektiven“ diskutieren Dr. Carsten Brosda (Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg), Awet Tesfaiesus (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und David Schliesing (DIE LINKE) gemeinsam mit Prof. Janning Trumann (Vorstand Deutsche Jazzunion) sowie Réka Csorba (Jazzbüro Hamburg e. V.) über die politischen und strukturellen Voraussetzungen für zukunftsfähige Perspektiven.

Der zweite Konferenztag beginnt mit der Mitgliederversammlung der Deutschen Jazzunion. Anschließend lädt die „Hamburg Experience“ Besuchende ein, sich im Rahmen eines Walk & Talk entlang der Alster zu vernetzen. Am Nachmittag folgt im Live-Podcast „The Shape of Jazz Records to Come – Die Zukunft von Jazzaufnahmen“ ein Blick darauf, wie Streaming, digitale Entwicklungen und veränderte Hörgewohnheiten die Zukunft von Jazzaufnahmen prägen. Schließlich beleuchtet das Abschlusspanel „Zwischen Vision und Struktur: Neue Wege der Jazzförderung – Fokus Large Ensembles“ aktuelle kulturpolitische Debatten und die besonderen Herausforderungen von Large Ensembles.

„Jazz lebt vom Zuhören, vom Dialog und von der Offenheit für neue Perspektiven. Genau dafür steht auch die Jazz Now! Sie schafft Raum für Diskussionen, Begegnungen und Ideen, aus denen neue Impulse für unsere Szene entstehen. Die Vielfalt des diesjährigen Programms zeigt, dass künstlerische Fragen, Arbeitsbedingungen und Kulturpolitik untrennbar miteinander verbunden sind. Genau das macht die Jazz Now! zu einem wichtigen Treffpunkt für alle, die Jazz und Improvisierte Musik aktiv weiterentwickeln wollen”, erklärt Michael Griener, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion.

Die Jazz Now! 2026 versteht sich als zentraler Treffpunkt einer vielfältigen Szene und als Ort, an dem künstlerische Praxis, kulturpolitische Debatten und konkrete Fragen des Arbeitsalltags zusammenkommen.

Anmeldung
Ab sofort und bis zum 30. September 2026 sind Anmeldungen für die Fachkonferenz möglich. Das detaillierte Programm mit allen Panels, Workshops und Gesprächspartner*innen sowie das Anmeldeformular sind unter www.jazznow.de einsehbar.

Kooperationspartner*innen und Fördernde
Die Jazz Now! 2026 findet in Kooperation mit dem Jazzbüro Hamburg e. V. und der JazzHall Hamburg statt. Sie wird von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie der GEMA-Stiftung, GVL und der Prof. Dr. Ernst Langner Stiftung gefördert.

Über die Deutsche Jazzunion
Die Deutsche Jazzunion wurde 1973 gegründet und ist als Sprachrohr der Jazzmusiker*innen in Deutschland eine wichtige Ansprechpartnerin für die Politik auf Bundesebene. Zu den Kernzielen des Verbands gehören die Verbesserung der Vergütung und der sozialen Absicherung von Jazzmusikerinnen, der Ausbau der spezifischen Förderung für Jazz und Improvisierte Musik sowie die Stärkung der Spielstätten. Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsche-jazzunion.de.

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Weitere Informationen www.deutsche-jazzunion.de  

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